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Unter dem Label Deepfake Situations arbeiten die Performancekünstler*innen Felix Falczyk und Johanna Herschel an Strategien und Taktiken der Zweckentfremdung von (alltäglichen) Situationen. Gemeinsam mit dem Publikum konstruieren sie Situationen, in denen neue Verhaltensweisen geprobt, verlernt oder simuliert werden.
Ihre Arbeiten wurden deutschlandweit und international in Theatern, Museen und auf Festivals gezeigt und loten als interdisziplinäre Experimentalanordnungen die Grenzen von Theater, Bildender Kunst und sozialer Choreografie aus. Sie wurden u.a. im Ballhaus Ost Berlin, im Literaturforum im Brecht-Haus Berlin, Mousonturm Frankfurt, Pavillon Hannover, am Nationaltheater Mannheim, Implantieren Festival Frankfurt, Zeitzeug-Festival Bochum und dem ARENA-Festival Erlangen präsentiert. International wurden ihre Arbeiten zum ALTOFEST Neapel (IT), in das Museum of Contemporary Art Skopje (NMK) und zum confluence-Festival nach Stockholm (SE) eingeladen. Vorträge und künstlerische Forschung im Rahmen des Sonderforschungsbereich „Intervenierende Künste“ der FU Berlin, des New Centre for Research & Practice (US) sowie der School for Politics and Critique (NMK). Felix Falczyk und Johanna Herschel studierten am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen.
Foto: Gabriel StrobelFelix Falczyk (*1993, Neustadt a. Rbg.) ist Performancekünstler. Er studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen und Theaterregie an der Aristoteles-Universität Thessaloniki und hat einen M.A. in Angewandte Theaterwissenschaft.
Johanna Herschel (*1992, Berlin) ist Performancekünstlerin. Sie studierte am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen sowie Sozialwissenschaften, Philosophie und Gender Studies am ISSH Skopje und hat einen M.A. in Angewandte Theaterwissenschaft.
